Mexikaner Original Rezept

Mittlerweile ist Mexikaner nicht mehr aus den Bars und Kneipen wegzudenken. Jede Bar hat DAS Rezept. Jede Clique hat die eine Person, für die das Mixen eines Mexikaners schon zu einer Religion geworden ist. Wenn die Person ohne ein paar Fläschchen auf einer Party auftaucht, fragt man sich mittlerweile, ob alles in Ordnung ist. Aber wie hat es Angefangen? Anders als der Name vermuten lässt, kommt es nicht aus Mexiko.
Wir sind jenseits der ersten Seite der Google-Suchergebnisse für euch gegangen v̷e̷r̷r̷ü̷c̷k̷t̷! um das heraus zu finden.

Mexikaner Rezept, das Original(Anscheinend)

Zutaten
1.5 Liter Tomatensaft
0.5 Liter Sangrita
0.7 Liter Wodka oder Korn
1 EL Pfeffer
1 TL Salz
3 cl Tabasco

Die Legende

So wurde der Mexikaner von dem Erfinder gemixt. Und wie kam er darauf?
Der Legende nach kaufte damals der Mike Coloni einen üblen Obstbranntverschnitt, den nicht mal die härtesten Hafenarbeiter Hamburgs runter bekommen haben. Um den Geschmack von dem nicht so edlen Tropfen zu verstecken mixte er es mit Tomatensaft, Sangrita, Pfeffer, Tabasco, Salz und Pfeffer. Fachmännisch merkte einer seiner Kunden an, dass es mexikanisch schmecke.
So wurde der kleine scharfe Shot geboren. Es kam bei den Besuchern der Steppenwolf Kneipe so gut an, dass es nicht nur fest auf die Karte kam, sondern über die Jahre auch von den anderen Lokalen in Hamburg kopiert wurde.

Die Geschichte des Mexikaners

Der Mexikaner kann nicht auf eine 100. Jahre lange Geschichte zurückblicken. Er wurde nicht von den Mönchen gebraut und auch nicht von den Piraten gesoffen, soweit uns bekannt ist. Wobei der eine oder der andere Seemann sicher in den Genuss von dem kleinen Scharfen in einer der Hamburger-Kneipen gekommen ist. Was uns hingegen bekannt ist, ist dass der Mexikaner ein fester Bestandteil des Nachtlebens auch außerhalb von Hamburg geworden ist.

Mexikaner Heute

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Der Mexikaner-Shot hat immer noch mit dem Ruf eines Billig-Shots zu kämpfen und wird selten als ein Genuss wahrgenommen. Um 2:00 Uhr nachts ist für die einen “Mexikaner?” eher eine Feststellung als eine Frage und für die anderen eine Mutprobe.
Die einen sind Lecker, die anderen zu scharf und manche schmecken so als Versuche man, ganz der Tradition nach, einen Schnapsverschnitt mit dem billigen Tomatensaft zu verstecken.
Manche Traditionen sind da, um diese zu brechen. Mit hochwertigen und natürlichen Zutaten ist der “kleine Scharfe” eine ganz andere Erfahrung. Natürlich werden immer noch welche denken, dass der “klassische Mexikaner” am besten ist, wenn er einem “klassisch” ein Loch in den Magen brennt. Jedoch sind wir der Überzeugung, dass ein Mexikaner am besten ist, wenn er schmeckt. Fruchtig, würzig und ohne die Geschmacksknospen zu anästhesieren. Wenn die Leute DIKKES WASSAR zum ersten mal Probieren schauen wir denen auch gerne zu, aber ohne Schadenfreude, sondern um zu fragen: ” Geiler Scheiß, was?!”